Mythos Midlife Crisis? Was wirklich dahinter steckt
Shownotes
Midlife-Crisis. Ein 50 jähriger Mann, der jetzt eine Harley kauft. Ist das nur ein Klischee oder ist da was dran? Gibt es echte Krisen in der Mitte des Lebens?
Franca und Christian nehmen eines der bekannteste Konzepte der Alltagspsychologie auseinander. Das Gehirn beginnt sich ab Mitte 40 messbar, aber leise umzubauen. In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen kulturellem Skript und echter Biologie, über das, was Frauen in der Perimenopause wirklich erleben, und darüber, was die Forschung als das eigentliche Merkmal gesunden Alterns beschreibt.
Quellen: Blanchflower DG, Bryson A, Xu X (2025): The declining mental health of the young and the global disappearance of the unhappiness hump shape in age. DOI: 10.1371/journal.pone.0327858 Schmidt S (2020): Midlife Crisis: The Feminist Origins of a Chauvinist Cliché. University of Chicago Press. DOI: 10.7208/9780226686998 Mujica-Parodi LR et al. (2025): Brain aging shows nonlinear transitions, suggesting a midlife ‘critical window’ for metabolic intervention. PNAS. DOI: 10.1073/pnas.2416433122 Bromberger JT et al. (2011): Major depression during and after the menopausal transition: SWAN. Psychological Medicine. PMID: 21306662
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Transkript anzeigen
00:00:01: Das ist Psychologie To Go.
00:00:03: Herzlich willkommen!
00:00:10: Uch, was war das denn für ein Intro-Sound?
00:00:12: Ein neuer Jingle?
00:00:13: Ja passend zum neuen Cover.
00:00:15: Alles neu macht der Mai und dieser Mai macht noch einiges anderes.
00:00:21: Wir haben die heutige Folge scherzhaft mit dem Untertitel versehen Hundert Jahre Psychologie to go.
00:00:28: Also du bist hier ganz richtig es ist dein sonntäglicher Begleiter Psychologie.
00:00:35: Und hundert Jahre Psychologie to Go sind es geworden, weil du meine Schönheit heute fünfzig geworden bist.
00:00:42: Und du mein Schöner auch schon fünfzig bist?
00:00:45: Ja!
00:00:45: Deshalb haben wir gesagt okay dann sind wir jetzt also bei rund hundert Jahren Psychologie To Go.
00:00:50: Heute ist mein Geburtstag und wir werden in der heutigen Folge über all das sprechen was in dieser spannenden Lebensphase passieren kann.
00:00:59: Wir sprechen über die sogenannte Mitlife Crisis Und da muss ja wohl die Frage erlaubt sein, Christian.
00:01:05: Das neue Cover der neue Jingle ist das so was wie... ...der virtuelle rote Porsche den wir uns jetzt vor die Tür stellen?
00:01:13: Cabrio oder mein großes Motorrad?
00:01:16: Naja ich weiß nicht vielleicht ist es ein bisschen so.
00:01:18: Ja
00:01:18: das Klischee sagt ja dass sowas passieren würde während der Midlife Crisis Dass man das irgendwie kompensiert oder dass man Dinge nachholt zu denen man vielleicht sonst keine Gelegenheit hatte.
00:01:30: auf all das kommen wir zu sprechen aber Eine Sache möchte ich unbedingt noch in eigener Sache voranschicken.
00:01:37: Wenn dich das nicht interessiert als Zuhörerin oder Zuhürer ist es vollkommen legitim, dann mach jetzt mal ganz kurz Skips-Gibbs-Gip und dann geht die Folge richtig los!
00:01:46: Für alle anderen, die jetzt dran geblieben sind Danke für euer Interesse.
00:01:50: vielleicht habt ihr auch sogar schon ein bisschen drauf gewartet weil einige von euch wissen ja was traditionell Jahr für Jahr an meinem Geburtstag passiert Und zwar gibt's Ab heute bis Ende Mai meinen CSU-Kursi günstiger.
00:02:06: Der CSU Kursi, den du da entwickelt hast ist ein Video Selbstlernkurs mit Workbook das man zugeschickt bekommt und wenn ich das so sagen darf mittlerweile sehr vielen... zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
00:02:19: Ja, das ist für mich das Herzstück vom CSU-Kursi weil neben den Videomodulen haben wir unsere eigene Community.
00:02:26: da bin ich alle vierzehn Tage live zu sehen und weil das nicht so ein Kurs ist den man bucht dann acht Wochen durchackert und dann fliegt man wieder raus sondern das ist eine Mitgliedschaft Die kann man nutzen, solange man möchte und da sind richtig schöne Verbindungen entstanden.
00:02:41: Einige sind schon jahrelang dabei.
00:02:44: bei unseren Live-Auftritten haben wir so kleine Meet and Greet Veranstaltungen vorher oder nachher Und das ist jetzt aber kein Club in dem es sich darum dreht mal die Franca kennenzulernen oder so sondern Wir haben schon inhaltliche Schwerpunkte.
00:02:58: Ich würde ganz abgekürzt sagen Es geht um Gelastenheit!
00:03:03: Es geht Um Ruhe im Kopf Mut im Herzen und auch Entspannung im Körper.
00:03:08: Und wenn dich das interessiert, und du möchtest den Mai Geburtstagsbonus mitnehmen, dann schau gerne mal in die Shownotes!
00:03:15: So – jetzt geht's los!
00:03:17: Den Begriff Mitlife Crisis gibt es noch gar nicht immer.
00:03:21: der ist eigentlich geprägt worden von einem kanatisch-britischen Psychiaterkollegen nämlich Elliot Jax.
00:03:26: Das war Und der hat sich mit verschiedenen Biografien vor allem von Künstlern beschäftigt und dort gesehen, dass durch die Konfrontationen mit der Sterblichkeit der eigenen häufig Krisen entstanden sind.
00:03:41: Wenn seine Beobachteten so ungefähr Mitte firtzig waren.
00:03:46: Kann ja auch was dran sein.
00:03:47: aber das jetzt gerade Künstlerinnen und Künstlers aus der Krise schöpfen?
00:03:54: Das Kanalisieren und tolle Werke schaffen hat ja vielleicht auch für diese Verknüpfung gesorgt, oder?
00:03:59: Dass er vor allen Dingen sein Augenmerk auf kunstschaffende Menschen gelegt hat.
00:04:03: Ja ganz bestimmt!
00:04:05: Es ist eine weitgehend subjektive Sache gewesen.
00:04:07: das war keine kontrollierte Studie sondern seine Beobachtung von einem zugegebenermaßen relativ einfach zu beobachtenen Kollektiv.
00:04:16: Aber es ist dadurch auch noch gar nicht richtig populär geworden.
00:04:19: Richtig populär worden, ist der Begriff eigentlich durch eine feministische Journalistin.
00:04:38: der Midlife Crisis von den Männern weg hin zu Frauen transferiert und hat gesagt, na menschens Kinder Frauen haben doch ganz besonders starke Umstellung in der Mitte ihres Lebens.
00:04:50: Was stimmt?
00:04:51: Aber trotzdem hat sich ja dieses Klischee was wir am Anfang der Folge auch so ein bisschen karikiert haben also... dass das Mann ist, der sich dann ein Sportwagen zulegt.
00:04:59: Und das ist ja beliebig ausbaubar!
00:05:01: Der Mann, der dann nochmal irgendwie die Frau, die ihm jahrelang den Rücken frei gehalten hat... Jetzt sind die Kinder aus dem Haus und dann sucht er sich eine wesentlich jüngere Partnerin und beginnt noch mal von vorn.
00:05:12: Das sind ja so Darstellungen wie man sowohl in Karikaturen als auch filmischen Satiren oder sowas immer wieder bemüht sieht.
00:05:21: Ich finde aber ehrlich gesagt auch zumindest aus meiner Praxis Bildet sich jetzt in so der Erfüllung materialistischer Wünsche zur Lebensmittel nicht unbedingt eine Krise ab.
00:05:31: Also krisenhafte Zuspitzungen erlebe ich tatsächlich häufiger bei Frauen, aber auch das ist jetzt natürlich subjektiv.
00:05:38: Gucken wir noch mal genauer drauf!
00:05:40: Der Grund warum wir vermutlich heutzutage mit Mitlife Crisis vor allem Männer verbinden die sich das von mir vorhin schon erwähnte Motorrad kaufen und nochmal eine Lederjacke anziehen den finden ... und hat es.
00:06:14: auf eine rein männliche Population übertragen.
00:06:17: Ich will ganz ehrlich sein, ich habe mich beide Bücher gelesen um das jetzt genauso zu sagen.
00:06:22: aber
00:06:23: was er gemacht hat?
00:06:23: Er hat vierzig rein amerikanische Männer aus nur vier Berufsgruppen beobachtet also ne kleine sehr homogene Stichprobe die in der Wissenschaft nicht dazu angetan wäre grundlegende Erkenntnisse zu erforschen.
00:06:37: damit und in der allgemeinen Wahrnehmung hat sich das dann also wieder verschoben, wegverschoben hin zu den Männern.
00:06:45: Verstehe!
00:06:46: Also daher rührt das Klischee.
00:06:48: Allerdings gab es ja auch noch wesentlich mehr Forschung dazu.
00:06:53: Unter anderem gab es in dem Jahr two-tausend acht eine große Studie und da sind jetzt nicht nur vierzig amerikanische Männer befragt worden sondern Daten von fünfhundert tausend Menschen aus zweiundseventig Ländern wurden ausgewertet.
00:07:08: Das war eine Studie von einem Mann mit dem schönen Namen Blanchflower und ein Herr Oswald war auch noch dabei, auf jeden Fall haben die sich das angeschaut.
00:07:37: Junge Männer erschienen da recht wenig unglücklich und dann steigt der Berg so an.
00:07:42: Mit zunehmendem Lebensalter wird der Berg immer höher, also wie ein ansteigender Hügel und zur Lebensmitte berichten die Menschen – und wie gesagt nicht wenige Menschen!
00:07:54: Das war eine große Stichprobe – eine sehr große Lebensunzufriedenheit.
00:07:59: Und die Lebensmittelerzählungen sind geprägt von Beschwerden.
00:08:03: Dann fällt der Unglücksberg wieder ab.
00:08:06: je älter man dann wird, jenseits der Lebensmitte, desto zufriedener wird man wieder.
00:08:11: Dann steigt die Zufriedenheit
00:08:13: wieder.".
00:08:14: Und diese umgedrehte U-Kurve ließ sich in vielen Studien auch replizieren und stellte das empirische Fundament für die Erzählung der Midlife Crisis da – und wie du gerade auch schon gesagt hast oder wir beide festgestellt haben.
00:08:28: es gibt ja auch gute Gründe in der Lebensmittel durchaus ein bisschen mental einzuknicken.
00:08:33: Es gibt gute Gründe sich nicht so gut zu fühlen, aber es ist was Interessantes passiert.
00:08:38: Und zwar haben genau die gleichen Menschen, die diese U-Kurve postuliert haben und die gesagt haben in der Lebensmitte werden Menschen unglücklich – diese Kurve in ihren letzten Studien plötzlich nicht mehr abbilden können!
00:08:53: Die U-kurve ist verschwunden
00:08:55: Christian.".
00:09:02: der das vorher so stark beforst hat und die U-Kurve festgestellt hat.
00:09:07: Der hat eben selber die ganze Zeit weiter geforscht, hat irgendwie auch akzeptieren müssen – und das hat er eben als Wissenschaftler auch gemacht -, dass es weniger replizierbar war.
00:09:16: Man hat's immer weniger feststellen können!
00:09:18: Und jetzt gerade im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig hat er selber das Ding abgeräumt und hat gesagt «das gibt´s nicht mehr».
00:09:24: Genau!
00:09:25: Die U- Kurve hat sich verändert und in den letzten Jahren ist sie Replizierbar.
00:09:33: Seit etwa zwei Tausend Dreizehn hat sie begonnen, sich langsam in ihrer Form zu verändern.
00:09:39: und zwar zeigt sich inzwischen das vor allen Dingen junge Erwachsene unzufriedener und unglücklicher sind.
00:09:46: die Anzahl der jungen Männer Den es nicht so gut geht, hat sich zwischen nineteenhundertdreiundneunzig und zwanzigvierundzwanzig mehr als verdoppelt.
00:09:56: Und bei den jungen Frauen hat sich die Anzahl derer, die eine geringe Lebenszufriedenheit berichten, verdreifacht!
00:10:04: Und das heißt?
00:10:05: Die Midlife Crisis ist anscheinend nicht sowas wie ein Naturgesetz.
00:10:10: oder dass sich sämtliche Menschen weltweit um die Lebensmittel herum plötzlich... rückwärtsgerichtete und vorwärz gerichtete Gedanken machen oder dass das so eine Lebenspassage ist, in der man typischerweise unzufrieden ist.
00:10:24: Sondern das scheint im Anstelle eines Naturgesetzes sehr stark gesellschaftlich eingebunden zu sein und damit zu tun haben, in welche Kontexte wir eingebundet sind.
00:10:36: Und das heißt jetzt nicht, dass es keinem Menschen in der Lebensmitte schlecht geht und dass es die Midlife Crisis unter gar keinen Umständen gibt.
00:10:44: aber Vielleicht geht es da manchmal weniger um, ich sage jetzt mal im weitesten Sinne, spirituelle oder Sinnfindungsthemen als um handfeste Probleme die man da hat.
00:10:55: Die man heutzutage aber auch und gerade in einem sehr jungen Lebensalter bereits haben kann.
00:11:01: Also die U-Kurvenerzählung ist vom Tisch
00:11:04: Und sie ist leider deswegen vom Tisch nicht weil Menschen in mittleren Lebensaltern zufriedener werden sondern eben weil die Jungen unglücklicher sind.
00:11:12: Jetzt ist das kein U mehr.
00:11:14: Was so bitter ist eigentlich von der Erklärung, Herne?
00:11:17: Aber wir wollen mal ganz ehrlich sein.
00:11:18: Wir haben uns ja die ursprünglichen und auch die nachfolgenden Studien ziemlich genau angeguckt.
00:11:24: So richtig war diese Kurve nie!
00:11:27: Also so richtig schön glatt ist sie einfach nicht gewesen.
00:11:30: Höchstens wenn man von bald weg geguckt hat... Die Zacken, die da drin waren, haben das eigentlich schon ein bisschen konterkariert.
00:11:36: also dass Das
00:11:37: war mir ein Unglücksberg.
00:11:39: Ja, sogar so schwierig!
00:11:41: Dafür war es zu sehr hin und her.
00:11:44: Und tatsächlich ist es vermutlich auch so dass eine Krise nun zum allergrößten Teil nun mal von den äußeren Umständen abhängt und die äußere Umstände Die könnte ich halt immer und überall treffen.
00:11:55: Es hat tatsächlich auch nicht so wahnsinnig viele Menschen betroffen wenn man genauer hingeschaut hat.
00:12:01: Es gab mal Zahlen da hieß es sechsundzwanzig Prozent der menschen haben so einem midlife crisis hat man dann Zeiträume ein bisschen genauer gemacht und auch noch etwas genauer gefragt, ist es runtergegangen auf nur noch vierzehn Prozent.
00:12:13: Und vierzehnt Prozent ist jetzt nicht mehr so bedeutend muss man ja sagen.
00:12:16: Na
00:12:16: ja gut wenn du mittendrin steckst und leidest, ist ja egal wie viele um dich herum das auch noch haben.
00:12:21: Vierzehn prozent finde ich jetzt auf eine Gesamtpopulation betrachtet auch nicht ultra wenig.
00:12:26: Das kommt sicherlich drauf an über welche Art von Leidensdruckversprechen was mit Krise überhaupt gemeint ist.
00:12:31: Würdest Du sagen Du hattest oder hast ne Midlife Crisis?
00:12:35: Wir sind ja jetzt spät dran über dieses Thema zu sprechen in Wirklichkeit.
00:12:40: Also um das jetzt als Lebensmitte zu bezeichnen, müssten wir sehr optimistisch davon ausgehen dass wir hundert Jahre alt werden?
00:12:46: Ja wir brauchen ja auch nicht die genaue Mitte!
00:12:48: Wir brauchen ja nur so eine ungefähre Mitte und da behaupt ich sind wir irgendwie doch durchaus mit drin.
00:12:53: von Anfang firtzig bis vielleicht Anfang fünfzig.
00:12:57: bitte fünfzig würde die mittlere Lebensphase gehen.
00:13:00: Und nein... Ich kann nicht empfinden dass ich eine Midlife Crisis habe.
00:13:06: Manchmal wird sowas ja auch eher von außen gesehen oder von Außen so ein bisschen populär, psychologisch diagnostiziert in Anführungszeichen.
00:13:15: Und wenn du mich fragen würdest würde ich sagen meine Lebenszufriedenheit in den letzten Jahren ist er stabil mit leichter Tendenz nach oben.
00:13:24: Ja gut zu hören!
00:13:25: Es gibt Dinge die allerdings real sind.
00:13:28: und Franka wie empfindest Du's heute?
00:13:31: Also heute, heute?
00:13:32: Heute, heute.
00:13:33: In meinem Geburtstag mit genau fünfzig.
00:13:35: also ich habe keine Mitlife-Crisis aber was sich hatte waren gesundheitliche Einschränkungen und Veränderungen durch die man ja gerade als Frau auch durchgeht, die ich jetzt als eher anstrengend empfunden habe.
00:13:51: das kann nicht glaube ich festhalten dass hat mich jetzt nicht in so eine Art Krise gestürzt.
00:13:56: Ich finde ganz im Gegenteil sehr viele Sachen extrem toll daran, älter zu werden.
00:14:01: Manchmal bin ich sogar regelrecht begeistert davon, älter zu werden – das hat aber bestimmt auch so mit meiner Biografie zu tun, dass meine eigene Mutter ja gar nicht alt geworden ist, sodass sich das wirklich wie ein riesiges Geschenk erachten kann.
00:14:18: Jedes Jahr, dass ich älder werde als sie je war, ist für mich was ganz Großartiges.
00:14:24: So!
00:14:24: Aber das ist meine individuelle Sicht da drauf….
00:14:28: Natürlich gibt es Punkte, die real existieren und selbstverständlich auch dazu beitragen können.
00:14:36: Dass man sich so um die Lebensmitte herum gar nicht mal so toll fühlt.
00:14:42: Zwei wichtige Dinge tragen dazu bei.
00:14:44: Bei Männern und bei Frauen lässt die geistige Fähigkeit über die Dauer der Zeit nach.
00:14:50: allerdings gibts mit ziemlich genau vierundvierzig einen Knick nach unten.
00:14:56: Auch recht neue, interessante Studien dazu gemacht.
00:14:59: Bildgebende Studien die auch zusammenfassen können.
00:15:01: Die sind also überall auf der Welt gemacht worden.
00:15:04: Da zeigt sich bei der Beobachtung wie Synchronen verschiedene Hirnteile miteinander laufen das das abnimmt.
00:15:11: Das liegt daran dass ein sogenannter Glutvier ist Insulinrezeptor.
00:15:15: Der ist nicht mehr so empfindlich reagiert.
00:15:18: er wird immer unempfindlicher und dadurch nimmt die Synchronisierung verschiedener neuronaler Netzwerke ab.
00:15:24: Der kriegt bestimmt Hornhaut.
00:15:27: So wie alles!
00:15:28: Ja, ja du hast recht der Körper macht immer so Gegenreaktionen und was du sagst stimmt ein bisschen.
00:15:35: dieses Phänomen tritt bei allen Menschen auf aber bei denjenigen die Beispielsweise unter einem starken Übergewicht leiden und vor allem die an dir Bethes Typ II Leiden ist es verstärkt.
00:15:46: wir haben das stärker
00:15:47: Aber was genau ergibt sich denn daraus?
00:15:49: Also
00:15:50: interessanterweise siehst Du von außen recht wenig Was wiederum daran liegt dass unser Gehirn das extrem gut ausgleichen kann.
00:15:58: Dahinter steckt am Ende eine reduzierte, kognitive Leistungsfähigkeit.
00:16:03: Oh!
00:16:03: Es ist sozusagen der sichtbare Beginn des geistigen Abbaus.
00:16:10: Und das ist mit forty-fourzig?
00:16:11: Ja
00:16:11: es ist etwa mit forty fourzig.
00:16:12: Eieiei!
00:16:14: Man kann sich also vorstellen, dass dieser Effekt durchaus auch psychische Krisen oder eine Krise unterstützen würde.
00:16:22: Das ist dafür aber nicht beweisend und wir sehen ja auch an den Zahlen, dass das so nicht stimmt.
00:16:26: In den kommenden Jahren wird dieser Abbau immer stärker übrigens bis er dann mal kurz pausiert ungefähr im Alter von siebenundsechzig und danach geht der Abbau weiter allerdings immer langsamer.
00:16:40: Ja aber so bei aller Liebe für deinen Blick ins Gehirn ich verstehe es schon Aber habe ich jetzt noch gar nicht so häufig gehört, dass jemand gesagt hat Ich bin in der Midlife Crisis weil ich das Gefühl hab Blöder als noch vor zehn Jahren.
00:16:53: Ich glaube auch, das kriegt man eher von außen zu hören.
00:16:57: Nee wirklich jetzt!
00:16:58: Ist das was, was zur Krise beiträgt?
00:17:00: Dass man denkt ich baue ab mit vierzig?
00:17:03: Ja nee, man denkt man baut ab.
00:17:06: Manchmal bekommt man sogar auch etwas davon mit.
00:17:08: Das ist nicht so wirklich der Punkt.
00:17:10: Der Punkt ist dass man es sehen kann die Synchronisierung dieser verschiedenen Bereiche das kannst du sichtbar machen Den Effekt, der tatsächlich dabei rauskommt.
00:17:19: Der ist ganz unterschiedlich!
00:17:20: Die gute Nachricht ist unser Gehirn ist ja plastisch das heißt es kann sich die ganze Zeit umbauen neu bauen und mit steigendem Alter kommt für gewöhnlich auch Lebenserfahrung dazu.
00:17:31: also die Erfahrungen die du machst die Dinge die Du lernst die werden ja immer mehr.
00:17:35: Das wiederum bedeuteten Ausgleich.
00:17:37: ich habe das an anderer Stelle auch schon mal gesagt so gut man es eben messen kann ist die offizielle höchste geistige Leistungsfähigkeit mit zwei und dreißig Im Schnitt.
00:17:46: Und was wir hier sehen, ist einfach nur ein wissenschaftlicher Nachweis davon, dass es dann nachlässt.
00:17:54: Ja das sind Befunde und Beobachtungen die aber letztendlich im Effekt nicht so dramatisch sind.
00:18:00: Es gibt andere Sachen, die man dabei auch beobachten kann und jetzt ganz speziell bei Frauen.
00:18:04: da ist es nämlich so, dass durch die Veränderung der Hormone vor allen Dingen dem Absinken des Oestrogenspiegels beispielsweise eine stärkere Versorgung des präfrontalen Cortexer folgt und ein weniger starke Aktivierung der Amygdala.
00:18:19: Die Amygdalas, das Zentrum was für Alarm im weitest Sinne bei uns zuständig ist wird also weniger viel angesteuert und dadurch erklärt sich dass Frauen in der Postmenopause häufig berichten, dass sie gelassener werden ruhiger werden gnädiger werden und viele empfinden es auch als ausgesprochen angenehm.
00:18:41: Ja, allerdings gibt es ja direkt davor wo du jetzt gerade schon über die Frauen sprichst.
00:18:46: Die Phase in der auch statistisch abbildbar gerade Frauen nochmal durch eine Phase gehen, wo zum Beispiel das erste Manifestationsalter von Angststörungen, von Depressionen oder sogar Psychose noch mal einen richtigen Peak erreicht.
00:19:01: also gerade viele Frauen mit Anfang vierzig bekommen zum ersten Mal Eine psychische Krise und das scheint ja schon zumindest auch über die hormonelle Veränderung moderiert zu werden.
00:19:13: Also etwas passiert im Körper, was dich auch erst mal ganz schön durch den Monsoon schickt?
00:19:20: Es ist auch so als modellhafte Vorstellung talkt es vielleicht wenn ich sage es ist ein bisschen wie ein Haus umzubauen.
00:19:27: Du machst es besser also es wird ein stabileres Haus aber die Umbau arbeiten machen das System insgesamt instabil, wenn überall noch Gerüste stehen und Fenster ausgetauscht werden.
00:19:42: Und was weiß ich?
00:19:43: Was du dir da vorstellen kannst!
00:19:44: Aber im Moment der Umbauarbeiten ist es kein stabiles Haus aber es wird eins.
00:19:50: Ja also das muss man glaube ich hinzuziehen.
00:19:53: und insofern isst wenn wir über Midlife Crisis sprechen dass zumindest aus meiner Sicht schon auch einen stark Weibliches Thema, das mag schon sein.
00:20:04: Dass alle Menschen die durch diese Lebensphase gehen auch sich die existenziellen Fragen stellen und klar auch über versäumte Chancen nachdenken oder über die Dinge, die sie nicht mehr werden erleben können oder dass sie nicht mal Eltern werden können oder so etwas ist klar.
00:20:20: aber es gibt diese hormonellen Turbulenzen ja nunmal vor allen Dingen Bei Frauen, und da habe ich eine Zahl gefunden das etwa sechzig Prozent aller Frauen während der Perimenopause kognitive Symptome spüren.
00:20:34: Also dass sie schon spülen, dass sie kognitiv irgendwie eingeschränkt sind, dass die Wortfindungsstörungen haben, dass Sie verlangsamt sind, Dass Sie ganz viele Sachen vergessen!
00:20:45: Und da hat sich dieser Begriff eingebürgert Brain Fog also Forg, so wie der Nebel, der sich im Gehirn breit macht und das kann schon zur Belastung oder sagen wir mal mindestens zur Verwirrung beitragen.
00:20:59: Wenn man plötzlich merkt ich kann mir gar nichts mehr merken!
00:21:02: Ich bin total tüdelig multitasking, klappt nicht mehr, ich kann mich einfach auf mein Gedächtnis nicht mehr verlassen.
00:21:10: Ja sehr unangenehm hat aber auch ein nachgewiesenen Mechanismus.
00:21:16: Vielleicht ganz kurz nur für die Spezialisten.
00:21:18: Oestrogen fördert die Erobe Glykolyse, das heißt grob gesprochen die Verarbeitung von Zucker und unser Gehirn kann nur Ketonkörper- und Zucker verarbeiten.
00:21:28: Und wenn die Zuckerbereitstellung reduziert ist etwas gestört ist dann kann es nicht so sehr schnell arbeiten und das wäre eine ganz gute Erklärung dafür dass man so empfindet.
00:21:39: Also mit dem Thema Brainfog, insbesondere habe ich mich zuletzt öfter mal befasst.
00:21:43: Das war auch innerhalb der Community-Zuletztthema und da gilt irgendwie zweierlei gleichzeitig.
00:21:49: also einerseits möchte ich den betroffenen Frauen gerne ans Herz legen nehmt das ernst sucht euch Hilfe und vielleicht macht das idealerweise noch ein bisschen spezifischer als es bei diesem Begriff Brain Fog zu belassen.
00:22:02: Also irgendwie haben wir ja so ein gefühltes Verständnis davon, was damit gemeint sein soll mit einem vernebelten Gehirn.
00:22:08: in Wirklichkeit können das aber schon sehr spezielle Symptome sein die sich dahinter verbergen und das vielleicht mal aufzuschlüsseln?
00:22:14: Was habe ich denn genau?
00:22:15: also hab Ich vielleicht eine Tagesmüdigkeit Aufgrund von einem Schlafdefizit Habe ich Wortfindungsstörungen bin nicht unkonzentriert Bin ich vergesslich.
00:22:23: was meine ich denn eigentlich wenn ich sage ich habe brain fog?
00:22:26: Und dann würde ich immer noch im Hinterkopf behalten dass es auch andere Ursachen für BrainFog geben kann, außer die hormonellen Veränderungen, die wir gerade angesprochen haben.
00:22:37: Also, BrainForg kann im Kontext von Long Covid eine Rolle spielen und bei allen Arten von entzündlichen Prozessen im Körper – und gerade auch im Rahmen psychischen Belastung also allen Arte von Stressreaktionen aber auch bei Depressionen oder Angststörungen kennen wir genau solche ähnliche Symptome auch!
00:22:58: Da kann man vielleicht auch mal hindenken.
00:23:00: Dann höre ich zuletzt, Brain Fog auch manchmal im Kontext von ADHS und nicht zuletzt steckt manchmal auch letztlich eine Reaktion dahinter zum Beispiel auf einen krassen Schlafmangel.
00:23:13: Manchmal ist es so, dass Menschen ein wenig erholsamen Nachtschlaf haben, das sie manchmal gar nicht wissen, dass sie vielleicht unter Abnöhen leiden...
00:23:21: Also Atemaussetzern?
00:23:22: Genau!
00:23:23: Und im Grunde total unausgeruht sind.
00:23:26: Ich möchte das nur einfach mal reinwerfen dass Brainfog ja hormonell bedingt sein kann.
00:23:32: Aber wie gesagt, es kann auch eine psychische Belastung der Hintersteckenentzündungsreaktionen oder Schlafstörungen.
00:23:40: Und Schlaf- störung und da haben wir wieder was, was die Lebensmitte betrifft sind ab vierzig statistisch gesehen häufiger.
00:23:47: Das liegt daran, das die Tiefschlafhasen abnehmen.
00:23:50: Das ist ein biologischer Prozess, das muss nichts mit Gewohnheit tun haben, das muss auch nichts unbedingt mit einer psychischen Belastung zu tun haben.
00:23:58: Das passiert so gut!
00:24:00: Ist es wiederum allerdings
00:24:01: nicht.".
00:24:05: dass wir alle viel mehr Informationen zur Verfügung haben, dass wir viel offener gerade auch über Perimenopause und Menopause diese ganzen Symptome reden.
00:24:18: Weil lange Zeit hieß es ja, da muss man als Frau durch, das ist keine Krankheit, obwohl teilweise die Ausprägungen schon durchaus krankheitswertig waren.
00:24:26: Und gleichzeitig ist das aber manchmal so, vor allen Dingen, wenn es eine angstbesetzte Zuwendung ist.
00:24:33: Also wenn wir uns darauf fokussieren und diese Symptome an uns bemerken und dann diesbezüglich immer wachsamer werden – wir manchmal vielleicht das Problem auch für größer halten als es ist?
00:24:45: Was ich damit meine, dass es Studien gibt die versucht haben, das subjektive Belastungserleben abzugleichen mit den objektivierbaren Defiziten.
00:24:55: also hat eine Person wirklich erheblich Wortfindungsstörung oder ist die Kognitiv erheblich schlechter aufgestellt und das ging manchmal gar nicht so zusammen.
00:25:06: Also was ich damit sagen will, ist einerseits sollten wir alles was wir an Symptomen an uns bemerken ruhig ernst nehmen und gerade auch was eine hormonelle Ersatztherapie angeht oder ähnliches uns ruhig frühzeitig um eine kompetente Unterstützung bemühen.
00:25:21: gleichzeitig kann die Wahrheit sein dass je mehr wir uns selber scharf begucken und auf unsere Defizite achten, sie deshalb auch umso augenscheinlicher werden.
00:25:34: Und das unseren Stress noch vergrößert?
00:25:37: Ja man kann sich in solche Dinge geistig reindrehen!
00:25:41: Ja und dass ist immer so ein bisschen der Balanceakt auf sich aufzupassen ohne sich selbst verrückt zu machen.
00:25:47: Im Zweifelsfall oder auch vor dem Zweifel, würde ich mit Symptomen wie beim Brain Fog aber trotzdem mal zu einer Kollegin oder einem Kollegen gehen um das durchchecken zu lassen.
00:25:58: Es kann manchmal zum Beispiel an eine Anämie liegen also an einer Blutarmut.
00:26:03: die kann vitamin bedingt sein oder Eisenmanil bedingt.
00:26:07: verschieben ist kommt da in Frage.
00:26:09: Aber jetzt ist ja Menopause immer noch nicht dass gleiche wie Midlife Crisis.
00:26:15: es ist halt das was in der Lebensmitte vor allen Dingen Frauen umtreiben kann oder stark beschäftigen kann.
00:26:21: Gibt es etwas Analoges auch bei Männern?
00:26:24: Eigentlich in Wirklichkeit?
00:26:26: Ja, also da werde ich jetzt den einen und anderen vielleicht ärgern... Es gibt das nicht in dem Sinne!
00:26:32: Es wird ja manchmal sogar heutzutage von einer Manopause, mann gesprochen weil auch das Testosteron abnimmt.
00:26:43: allerdings nimmt das linear ab Das heißt, ab ungefähr dreißig.
00:26:47: auch wieder singt Testosteron so ein bis zwei Prozent pro Jahr.
00:26:51: Und ja irgendwann ist das durchaus auch spürbar aber es nicht so dass es einen exakten Knick gibt in den Hormonen oder im Testosterone und einen objektiven Testosteronomangel weisen nur knapp über zwei Prozent der Männer überhaupt auf.
00:27:08: Es gibt andere körperliche Symptome, andere körperliche Phänomene die eben auch mit steigen um Alter Und irgendwann ist dann eben der Punkt erreicht, auftreten.
00:27:18: Das sind beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen.
00:27:21: Das ist der Moment wo jetzt der Blutdruck tatsächlich so hoch geworden ist.
00:27:25: über die Dauer der Zeit das jetzt Tabletten notwendig sind?
00:27:28: Das ist auch der Punkt wo Vorsorgeuntersuchung bezahlt werden und wo Erkrankungen dadurch möglicherweise auch festgestellt werden.
00:27:36: Das kann in jedem von uns natürlich auch was auslösen wenn ich auf einmal jemand bin der Tablette nehmen muss.
00:27:44: Das ändert vielleicht meine eigene Identität.
00:27:46: Ich habe mich immer für total gesund gehalten, auf einmal sind es Tabletten die ich jeden Morgen einnehme.
00:27:51: Da bin ja nicht mehr richtig.
00:27:52: ich und die Gedanken, die damit einhergehen können einen krisenhaften Anstrich haben.
00:27:58: Übrigens ist das ein bisschen wie du vorhin gesagt hast, dass hat man auch festgestellt.
00:28:02: wer daran glaubt, dass es eine Midlife Crisis gibt erlebt sie häufiger statistisch gesehen.
00:28:09: Ja, ich habe eine Teilnehmerin gehabt die auch jetzt so die ersten Symptome an sich bemerkt.
00:28:14: Der Perimenopause und dann den Standpunkt hatte das ist der erste Schritt und ab jetzt geht es nur abwärts!
00:28:22: Und das denke ich halt auch.
00:28:23: wenn man diese Art Überzeugung hat dass man ab der Lebensmitte nur noch in einem Abwärzstrudel gefangen ist.
00:28:31: Dann ist das natürlich mental schon viel schwieriger zu verarbeiten neben den ganzen Dingen die ja körperlicherseits Ernsthaft auch hinzukommen, was du gesagt hast.
00:28:40: Also die Lebensmitte ist die Phase wo wir vielfach beobachten einen Bewegungsmangel Schlafstörungen Der Blutdruck nimmt zu der Alkoholkonsum ist häufig aus dem Ruder gelaufen Was der Körper nicht mehr so gut wegsteckt.
00:28:56: Ja genau jetzt ist der Moment wo das durchschlägt.
00:29:00: Das konnte die ganze Zeit kompensiert werden und jetzt ist aber zum Beispiel schon mal ein sichtbarer Schaden an der Leber da oder vielleicht sogar einen neurologischer Effekt.
00:29:10: Und all das kann einem natürlich auch psychologisch gesehen ein ungutes Gefühl machen Wenn man denkt, das ist so ein Point-of-No Return oder ich habe jetzt wirklich was kaputt am Körper und besser wird es nicht mehr.
00:29:24: Und dann bauen auch noch die Muskeln sich ab!
00:29:26: Das sind ja alles nicht so erfreuliche Aussichten.
00:29:29: Eine der Sachen, die mich dabei positiv stimmen, ist eine Studie aus dem Jahr zwölf von Stefanie Brassen von der Uni Hamburg.
00:29:36: Die hat nämlich festgestellt dass man sich aktiv vom Bedauern lösen kann Wenn man in einer recht guten psychischen Verfassung ist.
00:29:47: und es kommt diese Erkenntnis der verpassten Chancen des Lebens, Dinge die jetzt nie wieder sein werden.
00:29:53: Dann gibt es kein starkes Bedauern.
00:29:56: Junge Menschen bedauern verpasste Chancengen stark.
00:29:58: Ältere Menschen, solange sie psychisch gesund sind tun das nicht sondern im Gegenteil können sehr viel besser loslassen.
00:30:05: Und das ist eine beruhigende und für mich sehr schöne Aussicht.
00:30:09: Ja, ich habe dazu auch eine Studie gelesen.
00:30:12: Warum es gerade älter werdenden Menschen häufig so gut gelingt mental stabil zu sein und sich als zufrieden zu erleben?
00:30:19: Und das hat damit zu tun dass sie nicht nur sich von negativen Input- und auch negativer Nachrichten und auch den eigenen negatifen Gedanken fernhalten sondern auch noch bewusst oder unbewusst schaffen ein positives Gegengewicht zu erzeugen.
00:30:37: Das heißt nicht nur ist es so, dass sie zum Beispiel sagen ja komm ich guck einmal am Tag Nachrichten dann ist aber auch gut sondern sie sorgen auch aktiv dafür mehr positive Nachrichten zu bekommen.
00:30:50: Mehr positive Dinge zu erleben.
00:30:52: Mehr schöne Momente zu sammeln fürs innere Schatzkästchen.
00:30:56: und aus irgendeinem Grund machen das ältere Menschen deutlich anders als jüngere Menschen.
00:31:02: Also sie fallen nicht so sehr ins Rabbit Hole.
00:31:04: Sie verfransen sich nicht so beim Doom-Scrawling, sondern haben es besser im Griff, sowohl Negativität ein bisschen aus dem Leben auszublenden als auch aktiv und viel dafür zu tun dass gute Dinge passieren und sie von guten Dingen umgeben sind.
00:31:20: Und das stärkt sie mental!
00:31:22: Das hat eine Psychologin aus der Uni in Stanford untersucht und sie sagt, die Zeit wird knapper Und deswegen hat man mehr das Gefühl, man müsste seine Zeit effizienter einsetzen.
00:31:36: Es wird mehr darauf weggelegt was wichtig ist!
00:31:39: Ja, das kann ich ganz gut teilen.
00:31:41: Gleichzeitig um da aber jetzt auch nochmal so ein bisschen Realismus rein zu packen wo wir schon bei der Zeit sind natürlich ist die eigene Lebensmitte auch eine Art Sanford-Position.
00:31:53: Viele von uns haben noch Kinder Zuhause Weil wir alle immer später Eltern werden und geworden sind.
00:32:00: Also unsere Kinder sind ja aus dem Gröbsten raus, aber lebenteilweise noch zu Hause – aber unsere Eltern sind vielleicht schon pflegebedürftig!
00:32:10: Und wir sind in der Sandwich-Position dazwischen und leisten Kehrarbeit in beide Richtungen.
00:32:17: Fünfzig bis sechzigjährige pflegen ihre Eltern?
00:32:21: Ja.
00:32:21: Das sind auch in knapp seventy fünf Prozent der Ferne die Frauen, die das machen.
00:32:26: Ja genau und da beobachte ich in der Praxis häufig einen etwas, wie soll ich sagen tragischen Verlauf?
00:32:33: Weil viele der betroffenen Frauen die dann ihre älter werdenden Eltern pflegen arbeiten.
00:32:40: zusätzlich in Teilzeit.
00:32:42: Aber ein Teilzeiteinkommen ist nicht häufig das Einkommen, dass einem eine finanzielle Sicherheit geben kann oder was sich langfristig günstig auf die zu erwartene Rente oder sowas auswirkt und auch dazu gibt es Befunde, Die Finanzen auskömmlich sind, dann haben sie auch keine Krise.
00:33:13: Und das trifft halt insbesondere für diese große Gruppe der Menschen die Eltern pflegen und dadurch vielleicht auf Einkommen verzichten müssen in vielerlei Hinsicht zu.
00:33:24: Die haben eine finanzielle Unsicherheit.
00:33:26: Die sind was ihre eigene Verfügbarkeit ihrer Zeit und wie Sie die verbringen und wie wir gerade gesagt haben schöne Momente schaffen und tolles erleben.
00:33:34: und so sind sie total eingeschränkt.
00:33:37: Das sind dann eher Menschen, nicht so einen tollen Zeitraum empfinden.
00:33:42: Und wenn dann noch hinzukommt, dass du selbst hormonell gebeutet bist und hast Brainfog- und Schlafstörungen... ...und bist plötzlich viel ängstlicher als du je gewesen bist und so, da kommt schon Vieles zusammen!
00:33:55: So ist es – und wie wir es am Anfang schon gesagt haben hängt es eben sehr an den äußeren Umständen, wo du das Einkommen ansprichst.
00:34:03: Tatsächlich is der Peak des Einkommens zwischen fünfundvierzig und fünfzig Jahren Statistisch gesehen am höchsten.
00:34:09: Übrigens sagen wir immer peak und meinen damit nicht peaks, aber sondern die
00:34:13: Spitze!
00:34:15: Und so können Umstände eben auch aussehen.
00:34:18: du hast das Maximum deines Einkommens in diesem Leben erreicht ja Die Kinder die in Deutschland sogar ein bisschen früher als im europäischen Schnitt So mit etwa vierundzwanzig das Haus verlassen sind vielleicht raus.
00:34:30: Du hast sie mit Anfang zwanzig vielleicht bekommen jetzt sind Sie gerade raus.
00:34:34: du hast dass höchste Einkommen du hast auf einmal Möglichkeiten und Freiheiten, die es vorher so nicht gab.
00:34:41: Und das führt dann wenn's irgendwie gut läuft zum Motorrad möglicherweise.
00:34:46: Du sagst also sich dann endlich die Harley-Davidson zuzulegen oder dass Cabrio ist nicht eine Kompensation für irgendwas sondern weil das jetzt geht!
00:34:56: Weil man keine Kinderkarre mehr braucht, keine Familienkutsche und weil man die Kohle dafür hat?
00:35:01: Ja ganz genau auf diesen Zeitpunkt warten ja viele wie andere auf die Rente
00:35:06: Da stimmt.
00:35:08: Was allerdings auch passiert, in genau dieser Lebensphase rein statistisch werden hier die meisten Ehen geschieden.
00:35:15: Das durchschnittlich häufigste Alter für Männer, die sich scheiden lassen ist, ist forty- acht Jahre.
00:35:21: bei Frauen sind es forty fünf Jahre.
00:35:23: Ehrlich?
00:35:23: Das wusste ich nicht!
00:35:25: Ja aber das hängt ja wahrscheinlich mit genau den Faktoren zusammen, die du gerade genannt hast.
00:35:29: viele halten möglicherweise eine Ehe und eine Partnerschaft aufrecht.
00:35:33: zum Beispiel wenn es gemeinsame Kinder gibt so dieses typische So lange ziehen wir es noch durch und wenn die Kinder dann aus dem Haus sind, dann gehen wir getrennter Wege.
00:35:42: Ich halte das für durchaus möglich... ich will gar nicht spekulieren woran das liegen kann aber dass ist wieder ein Fakt den wir sehen der es nicht von der Hand zu weisen der doch ein bisschen mit so was wie einer Midlife Crisis unter Umständen parallel einhergeht.
00:35:56: richtige seelische Krisen übrigens die man an Harpenfakten ablesen könnte wie zum Beispiel Suizidraten finden mir dadurch nicht also.
00:36:06: In Wahrheit ist es so, dass die Suizidraten relativ linear mit steigenden Lebensalter ansteigen – was sich häufig keiner vorstellen kann -, dass die höchsten Suizideraten im Späten und im alten Alter zu finden sind.
00:36:21: Aber dennoch ist Suizide auch eine der häufigsten Todesursachen bei jungen Menschen!
00:36:25: Das heißt nicht, dass sich junge Menschen deswegen... Ganz, ganz wenig suizidieren.
00:36:30: Bei weiter mehr Menschen sterben durch Suizid als durch Autounferd.
00:36:33: Das müssen
00:36:34: wir
00:36:34: festhalten!
00:36:35: Und bei jungen Menschen ist es überhaupt die häufigste Todessourcen?
00:36:37: Genau.
00:36:38: aber du sagst jetzt gerade und von den vielen jungen Menschen, die tragischerweise durchsuizid versterben.
00:36:46: das ist der Ausgangspunkt für eine nach oben kletternde Linie der noch viel mehr ältere Menschen suizidieren sich.
00:36:55: Da gibt es aber keinen besonderen Aufwärtstrend in der Lebensmitte, sondern die Linie steigt relativ kontinuierlich.
00:37:02: Genau und wenn wir uns Burnout-Raten angucken, schwieriger Begriff ein bisschen, aber wenn wir das mal als starke arbeitsbedingte Belastungskrise nehmen dann haben wir da den höchsten Wert zwischen einund dreißigundvierzig Jahren also noch vor dem Midlife Crisis.
00:37:20: was wir jetzt also besprochen haben ist ein bisschen ein uneindeutiges Bild.
00:37:25: Es gibt gute Argumente, zu sagen in der Lebensmittel gibt es Umbrüche die sind rein biologischer Natur, die sind aber auch sociokultureller Natur und gleichzeitig sehen wir dass offensichtlich einiges davon ganz gut kompensiert werden kann das rein statistisch sich manchmal gar nichts zeigt oder die in Anführungszeichen Krise eher positiv zu werden ist und in anderen Fällen und das hängt eben sehr von den Umständen ab negativ.
00:37:53: Wichtig wäre vielleicht noch zu sagen, dass das was wir so landläufig unter dem Begriff Midlife Crisis manchmal sogar belächeln oder eben so ein bisschen überspitzt karikieren schon etwas sein kann.
00:38:05: Was was Ernstes sein kann denn insbesondere Frauen haben ab Anfang vierzig nochmal eine real erhöhte Wahrscheinlichkeit auf die erste Entwicklung einer psychischen Erkrankung wie Angststörung oder Depression.
00:38:20: Und das ist dann sozusagen die Schattenseite dessen, wenn man es zu leicht nimmt und sagt ach dass jetzt einfach nur ein bisschen Midlife Crisis kann das sein.
00:38:28: Dass man eine ernsthafte psychische Erkrankung übersieht.
00:38:33: Ich knüpfe nochmal an was ich zum Thema Brain Fog gesagt habe Das kann transdiagnostisch bei allen möglichen Störungsbildern eine Rolle spielen.
00:38:42: Und ich würde Sachen ganz grundsätzlich gesprochen nicht zu schnell vom Tisch fischen.
00:38:48: Symptomen, die einen Leidensdruck erzeugen gehört immer nachgegangen und zwar mit offenen Gedanken.
00:38:56: Und nicht indem man es irgendwie verharmlost nur weil es gerade von der Zeit her passt.
00:39:00: Und weil wir auch gerade besprochen haben dass vor allen Dingen bei Frauen die hormonelle Umstellung ein ganz starker Effekt hat.
00:39:08: soweit ich weiß wird grade an der neuen Leitlinie zu östrogen Ersatztherapie geschrieben vermutlich auch noch einiges ändern.
00:39:19: Die jetzigen Daten weisen darauf hin, dass es sehr günstig sein kann in vielen Fällen rechtzeitig noch vor der Menopause mit einer Hormonersatztherapie zu
00:39:29: beginnen.".
00:39:31: Ja und ganz unterabhängig davon ob uns jetzt dieses spezielle Thema betrifft ist ja schon so das wir alle inzwischen eine Lesebrille haben oder mehrere, weil wir sie ständig verlegen.
00:39:44: Du hast gesagt, unsere Hirnsubstanz nimmt ab.
00:39:49: der Blutdrucksteig dafür!
00:39:51: Wir sind körperlich vielfach zu passiv und rauchen und Alkohol steckt der Körper auch nicht mehr so gut weg.
00:39:58: es ist schon jetzt eine ganz günstige Zeit sich dem auch mal zu widmen.
00:40:03: also ernsthaft Zahngesundheit Gutes hören Gutes Sehen, übrigens gutes Hören und gutes Sehen beugt nachweislich auch demenziellen Entwicklungen vor.
00:40:13: Auch das finde ich total überraschend.
00:40:16: aber wenn unsere Sinne nachlassen und wir unterstützen sie nicht steigt dadurch das Risiko schneller Dement zu werden!
00:40:26: Das ist absolut wahr.
00:40:28: Das gilt für, wie du es eben schon angedeutet hast alle möglichen Sachen.
00:40:31: Unser Muskelabbau der ganz normal biologisch gesehen mit dem mittleren Alter beginnt, den sollte man vorbeugen – mit Muskeltraining tatsächlich!
00:40:43: Und das ist auch sinnvoll genau in der Phase zwischen vierzig und sechzig wo sich unser Hirn substanziell nochmal verändert und umbaut diese Zeit zu nutzen es zu belasten im guten Sinne.
00:40:56: Und an der Stelle, das ist keine Werbung kann ich auch sagen, Hörgeräte früh genug.
00:41:01: Hör Geräte besorgen!
00:41:03: Ja, das is interessant.
00:41:04: also wenn wir unser Gehirn unterstützen weiterhin in vollem Ausmaß alle Sinne verarbeiten zu können dann bleibt unsere Gehirne ein bisschen mehr auf Zack.
00:41:15: Okay fassen wir es nochmal zusammen Also den Berg des Unglücks wie's bezeichnet hat bzw die U-Kurve des Glücks je nachdem wie rum man das u betrachtet Das bekannteste empirische Argument seinerzeit gewesen dafür, dass es die Midlife Crisis gäbe.
00:41:32: Es stellt sich heraus so ein richtig deutlich krasses U ist das nie gewesen.
00:41:38: aber selbst der Erfinder dieser U-Kurve zieht das zurück und muss anerkennen, dass die Daten das überhaupt nicht mehr abbilden.
00:41:47: Und das liegt daran, dass sich das Unglück und die Lebensunzufriedenheit weit nach vorne im Leben verschoben hat.
00:41:55: Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Menschen, die in der Lebensmitte hart getroffen sind von den verschiedenen Umbauten.
00:42:02: Die unser Gehirn macht, von denen wir gesprochen haben von verschiedenen Lebensumständen.
00:42:06: und eine Krise egal wo im Leben sie einen trifft ist immer hart.
00:42:11: Ich ziehe sogar etwas kleines Gutes aber für unsere jüngeren Hörer raus.
00:42:16: Statistisch gesehen wird jetzt die ganze Zeit besser.
00:42:20: Was wir auch besprochen haben, eigentlich ist die Midlife Crisis weiblich.
00:42:26: Frauen sind viel nachweisbarer von den Veränderungen getroffen und der Begriff ist eigentlich auch von einer feministischen Journalistin geprägt worden.
00:42:35: Genau!
00:42:35: Und insbesondere Frauen ab dem vierzigsten Lebensjahr haben auch nachweislich nochmal wie ich schon sagte eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer ernsthaften psychischen Erkrankung.
00:42:46: Das ist sicherlich alles auch durch Hormone und veränderte Prozesse im Körper mitmoderiert, aber sicherlich auch durch die sehr unlangbares Handwich-Situationen, die viele in ihren Familien erleben, durch die massive, unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit, die da geleistet wird, die weiterhin – wie hast du gesagt?
00:43:05: Zu fast ... zufümmenundsebzig Prozent Ich werde verrückt!
00:43:09: Weiterhin von Frauen geleistete wird... wiederum teilweise zu finanzieller Unsicherheit für die eigene Zukunft führen kann und so weiter, also da greifen verschiedene Sachen sehr ungünstig ineinander.
00:43:22: Und die Botschaft, die ich daraus mitnehme ist dass wir uns an der Stelle ruhig ein bisschen ernster nehmen dürfen.
00:43:29: Wenn es uns da schlecht geht, wenn wir jegliche Art von Symptomen an uns bemerken, dann sollten wir erstens für Strukturen sorgen die uns entlasten, anstatt zu versuchen immer weiter selber zu drangsalieren und zu optimieren um das alles noch zu leisten.
00:43:44: Das ist nämlich was ich sehr häufig beobachte.
00:43:46: also stattdessen würde es darum gehen verantwortungsdruck besser zu verteilen Hilfe heranzuziehen, wo auch immer das geht.
00:43:54: Die eigene Rolle zu hinterfragen... Also ganz pragmatisch Pflegeberatung in Anspruch zu nehmen und so weiter.
00:44:00: also was auch immer im Leben so drückt Und sich bei all dem Stress auch nicht nur um die Brille und das Hörgerät sondern vielleicht auch mal um die Frisur kümmern Alles was einem gut tut
00:44:13: Also die Mitte des Lebens ist nunmal die Mitte Des Lebens und nicht das Ende.
00:44:18: Ja ich denke auch immer mitte des Lebens ist doch eigentlich total super.
00:44:22: Es ist so wie wenn man ein Urlaub hat, dann ist es ja vielleicht auch eine innere Haltungsfrage ob man dann bei der Hälfte der Zeit schon in Trübsaal verfällt und sagt oh nein jetzt ist die Hälfe schon rum!
00:44:36: Jetzt haben wir nur noch mal solange oder ob man sagt geil nochmal solang!
00:44:43: Nur eine Sache die ist tatsächlich schon vorbei Nämlich diese Folge.
00:44:47: Wir freuen uns, wenn wir in Kontakt bleiben am besten über Instagram unter dem Händel Frankar-Unterstrich-Gerotie-Untersstrichpsychologie wird es wieder ein Poster zu geben den du machst, Franka?
00:44:59: Ja und es gibt noch was Neues!
00:45:01: Wie gesagt, zu meinem Geburtstag, wir hauen doch hier alles Mögliche raus.
00:45:04: Wir haben außerdem unseren YouTube Kanal bespielt endlich Und was wir da machen ist dass wir alte Folgen aus dem Archiv auch dort nochmal hochladen und außerdem hier und da mal ein bisschen Videokontent für diejenigen, den Zuhören nicht reicht.
00:45:22: Da gibt es uns also auch zu sehen!
00:45:24: Und wenn ihr auch so gut gelaunt euch auf die Zukunft freuen wollt kommt doch gerne zu unserer kleinen Live-Tour, die wir im Dezember haben.
00:45:34: einen Link dazu machen wir euch auch in die folgen Beschreibung.
00:45:37: Wir freuen uns sehr wenn ihr uns abonniert damit ihr keine Folge verpasst Unsere Freunde auch offline für euch verfügbar sind.
00:45:46: Wir, Franka haben auf jeden Fall heute zum Erscheinen noch einen hoffentlich sehr schönen Geburtstag!
00:45:53: Ich freue mich total.
00:45:54: Danke fürs Zuhören.
00:45:55: wir freuen uns wenn ihr auch die nächsten hundert Jahre Psychologie uns begleitet oder auf jeden fall nächsten Sonntag bis dahin
00:46:22: Tschüss.
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